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„Der aktive Austausch mit den Unternehmern vor Ort ist sehr wichtig.“
Max Weber und sein Kollegen Tobias Löser im Nachhaltigen Gewerbegebiet. Energiereferat/Foto: HolgerMenzel
Fotoquelle: Energiereferat / Foto: Holger Menzel

Klimaschutzmanager für Gewerbegebiet Fechenheim-Nord/Seckbach

Max Weber beschreitet neue Wege. Er ist der erste Klimaschutzmanager in Frankfurt am Main, der sich um ein „Nachhaltiges Gewerbegebiet“ kümmert. Im Januar 2017 hat er sein Quartiersbüro im Gewerbegebiet Fechenheim-Nord/Seckbach bezogen, das er sich mit dem Standortmanager Tobias Löser von der Wirtschaftsförderung Frankfurt teilt. Sein Job: Er entwickelt ein Klimaschutzkonzept für das Gebiet und berät die ansässigen Unternehmen zu Klimaschutzmaßnahmen.

„Nur zusammen mit den Unternehmen können wir den Klimaschutz im Gewerbegebiet voran bringen“, ist Max Weber überzeugt. Daher spielt der direkte Kontakt eine zentrale Rolle. Auf den Arealen sind ca. 550 Betriebe angesiedelt, die der Klimaschutzmanager künftig dabei unterstützen wird, Energie und Geld zu sparen. Gemeinsam mit dem Standortmanager wird er in Zusammenarbeit mit den Unternehmen und weiteren Akteuren vor Ort in den kommenden fünf Jahren die Areale zum ersten „Nachhaltigen Gewerbegebiet“ Frankfurts am Main entwickeln. Was genau „Nachhaltigkeit“ in diesem Zusammenhang bedeutet, wird sich teilweise erst im Laufe des Projekts heraus stellen. Einen zentralen Baustein wird dabei jedoch auf jeden Fall die Beantragung und Umsetzung eines Klimaschutzkonzepts für das Quartier darstellen.

Aufgaben des Standort- und Klimaschutzmanagements im Überblick

Aufgabe des Standort- und Klimaschutzmanagements ist es,bestehende Herausforderungen im Dialog mit allen Akteuren innovativ und koordiniert zu lösen,die Belastungen für die Umwelt durch einen effizienten Umgang mit Ressourcen soweit wie möglich zu reduzieren, durch einen realistischen Kosten-Nutzen-Aufwand und gemeinsames Handeln wirtschaftliche und flexible Lösungen anhand der Maßnahmenvorschläge zu entwickeln, die Alleinstellungsmerkmale der Standorte zum Ausdruck zu bringen und auf eine Verstetigung des Entwicklungsprozesses mit starkem privaten Engagement hinzuwirken.

Übergeordnetes Ziel ist es, die bestehenden Flächen effizienter, effektiver und kreativer zu nutzen als bislang und Synergien im energetischen Bereich zu schaffen. Das nachhaltige Gewerbegebiet ist ein Pilotprojekt, das von den Stadtverordneten beschlossen wurde und für das Mittel in Höhe von 1,3 Millionen Euro bereitgestellt. „Der aktive Austausch mit den Unternehmern vor Ort ist sehr wichtig. So erfahren wir, wo der Schuh drückt und wo sie auch in Sachen Klimaschutz stehen“, erläutert Max Weber. Daher haben er und sein Kollege bereits Formate für Gespräche ins Leben gerufen, wie beispielsweise den Unternehmer-Mittagstisch oder die Unternehmer-Werkstatt. Hier kommt jeder zur Wort. Flankiert werden diese Formate durch Impulsveranstaltungen. Mehr Informationen unter: www.nachhaltiges-gewerbegebiet.de

Neu: Klimaschutzmanager Max Weber jetzt im HR-Info-Interview (Podcast): http://bit.ly/2AnPJ7r

| 0 Kommentare | von Team Frankfurt
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