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„Coffee-To-Go
Becher gehen
gar nicht!“

Klimaschutz mit Takt-Gefühl

„Unser Herz schlägt im 2-Takt“, sagt Isa Zimpel und ist damit nicht alleine. Die Zweite mit einem Faible für den Tucker-Rhythmus ist Christine Maurer. Vor zehn Jahren haben beide aus ihrer Liebe für Roller ein Geschäft gemacht: Sie richteten in Bockenheim einen Vespa-Kultladen ein und nannten ihn Vespenstich. Bald schon mussten sie mit ihrem Team umziehen, weil der Platz zum Schrauben und Verkaufen zu knapp war. Seit gut drei Jahren fliegen die Vespen im Gallus ein und aus und an der Devise von Isa Zimpel und Co. hat sich nichts geändert: „Nur mit Roller ist das Leben schön“ – auch wenn Zweitakter inzwischen die Ausnahme sind. Dem Dolce Vita-Gefühl hat dies nichts genommen.

Damit es weiterhin schön bleibt, ist dem Team vom Vespenstich der Klimaschutz ein Anliegen. „Natürlich geht das uns alle etwas an und wir sollten alle dazu beitragen“, sagt Isa Zimpel und macht an einem Beispiel fest, was sie für ein Unding hält: „Coffee-To-Go-Becher gehen gar nicht.“ Also üben sich die Vespen-Dompteurinnen schon mal in Verzicht, drehen auch die Heizkörper nicht auf bis zum Anschlag und schauen am Abend, dass alle Geräte ausgeschaltet sind.

Beleuchtung auf LED umgestellt

Jeder leistet eben seinen Beitrag, doch für den ein oder anderen braucht es Impulse. Einen solchen bekam Isa Zimpel über das Energiereferat, „das uns Vorschläge gemacht hat, wie wir Energie sparen können“. Recht konkret wurde dies bei der Beleuchtung, die vor gut anderthalb Jahren auf LED-Technik umgestellt wurde und wofür Vespenstich 920 Euro investierte, abzüglich eines Zuschusses aus dem kommunalen Fördertopf.

Die Stromzähler drehten sich fortan langsamer und bereits bei der Abrechnung für das Jahr 2016 bekamen die Roller-Expertinnen eine Rückerstattung von knapp mehr als 600 Euro. Klimaschutz zahlt sich eben in mehrfacher Hinsicht aus. Isa Zimpel ist zuversichtlich, auch mit Unterstützung des Kooperationsprojektes Ökoprofit und des Energiereferates weiterhin Energie zu sparen und das Klima zu schützen, denn „ich denke, dass wir hier alle recht bewusst leben“.

Das gilt selbstverständlich auch für den klassischen Zweitakt-Motor, mit dem Roller einst Straßen eroberten und sich einen Kultstatur erfuhren. „Die sind leider nicht sehr umweltfreundlich“, sagt Isa Zimpel. Schon deshalb werden die älteren Vespen-Semester nicht so oft gefahren, „wodurch wir auch versuchen, die Umwelt nicht unnötig zu belasten“.

| 0 Kommentare | von Team Frankfurt
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