Das Druck- und Verlagshaus Zarbock in der Sontraer Straße in Frankfurt am Main tritt der Umweltverschmutzung und damit dem Klimawandel entgegen.

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„Damit konnten
wir den Heizölverbrauch
um bis zu 70 Prozent
reduzieren.“
Zarbock
Fotoquelle: Energiereferat / Foto: Salome Roessler

Der Zustand unserer Erde ist für Robertus Häßler nichts fürs Kleingedruckte.

Der Zustand unserer Erde ist für Robertus Häßler nichts fürs Kleingedruckte. „Klimaschutz spielt bei uns schon seit vielen Jahren eine große Rolle“, sagt der Technische Leiter des Druck- und Verlagshauses Zarbock. Und dieses Engagement hat Geschichte: Bereits 2007 erhielt der Traditionsbetrieb das FSC-Zertifikat für nachhaltige Waldwirtschaft und 2008 folgte das weltweit führende PEFC-Zertifikat, mit dem garantiert wird, dass Holz- und Papierprodukte aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammen. Überdies ist der 1924 gegründete Betrieb als erste Druckerei in Frankfurt von der Landesregierung als „Mitglied der Umweltallianz Hessen“ aufgenommen wurden. Kein Wunder also, dass Zarbock auch ein Angebot der Stadt wie Ökoprofit nutzt, um in diesem Kooperationsprojekt des Energiereferates Wege zu finden mit denen sich weiter Energie sparen, Kosten senken und letztlich Ressourcen schonen lassen.

Überdies ist der 1924 gegründete Betrieb als erste Druckerei in Frankfurt von der Landesregierung als „Mitglied der Umweltallianz Hessen“ aufgenommen wurden. Kein Wunder also, dass Zarbock auch ein Angebot der Stadt wie Ökoprofit nutzt, um in diesem Kooperationsprojekt des Energiereferates Wege zu finden, mit denen sich weiter Energie sparen, Kosten senken und letztlich Ressourcen schonen lassen.

Abwärme der Druckmaschinen nutzen

Ein bisschen Stolz lässt Robertus Häßler durchklingen, wenn er auf die Abwärmegewinnung aus den Druckmaschinen zu sprechen kommt. Seit bald 15 Jahren nutzt das Druck- und Verlagshaus die aus der Produktion zurückgewonnene Energie, um die Hallen und das Verwaltungsgebäude zu heizen. „Damit konnten wir den Heizölverbrauch um bis zu 70 Prozent reduzieren“, sagt der technische Leiter. Und um dem Prozentsatz eine Dimension zu geben, schiebt er flugs eine Zahl nach: „18.000 Liter Heizöl in einem Jahr."

Das Mitmachen und Festhalten an dem Kooperationsprojekt Ökoprofit ist Häßler wichtig, denn dadurch wurde „in unserem Haus die kontinuierliche Überprüfung aller Prozesse in Bezug auf energie- und ressourcenschonende Möglichkeiten eingeführt“. Aufzuzählen gibt es da eine ganze Menge, wie die eigene Photovoltaik-Anlage oder den Versuch, alle Kunden „immer vom klimaneutralen Druck und dem Einsatz von  FSC- oder PEFC-zertifizierten Papieren zu überzeugen“.

Umrüstung der Beleuchtung auf LED

Jüngstes Beispiel für die Bestrebungen zum Klimaschutz ist der auf Initiative des Energiereferates erfolgte Wechsel der Beleuchtung. Zwar dauerte es einige Zeit, bis ein Anbieter für die gewünschte Beleuchtung gefunden war, das Resultat jedoch ist strahlend: In wenigstens zwei Jahren werden die Kosten für die LED-Leuchten amortisiert sein. „Aus Sicht der Lichtfarbe und -ausbeute sowie des Wohlgefühls der Mitarbeiter lag die Amortisationszeit bei gerade eine Stunde“, sagt Häßler und schmunzelt, denn die große Firmenpolitik macht Schule: Immer mehr der insgesamt 50 Mitarbeiter kommen mit den Rad zur Arbeit. 

| 0 Kommentare | von Team Frankfurt
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