Klimafreundlich Einkaufen – Klimafreundlich, nachhaltig, unverpackt und um die Ecke statt im Internet.

Konsum und Klimaschutz schließen sich nicht aus.

10,88 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr. Soviel verursacht laut Umweltbundesamt jede*r Deutsche durch das persönliche Konsumverhalten, also durch Wohnen, Mobilität, Ernährung, Einkäufe und die Nutzung der öffentlichen Infrastruktur. Eine nachhaltigere Lebensweise kann große Mengen an CO2 vermeiden und viel Energie und viele Kosten sparen. Die eigenen CO2-Emissionen auf ein klimaverträgliches Niveau zu senken, zählt also zu einer der größten Herausforderungen der Zeit.

Klimafreundlich einzukaufen, bedeutet von Anfang an, darauf zu achten, ökologisch und sozial unbedenkliche Produkte zu kaufen. Dass bei der Produktion möglichst wenige und nur erneuerbare Ressourcen verbraucht werden, keine umweltschädlichen Substanzen anfallen und dass die an der Herstellung beteiligten Menschen unter sozialen Bedingungen arbeiten und angemessen bezahlt werden. Zusätzlich produziert unser Konsumverhalten zu viel Abfall. Umdenken ist auch hier angebracht. Häufig lohnt es sich, gebrauchte Artikel nicht einfach wegzuwerfen, sondern zu reparieren, zu tauschen oder die darin verwendeten Rohstoffe anderweitig zu nutzen.

Aufbrauchen, reparieren, tauschen,
gebraucht kaufen, selber machen
und wenn alles nichts hilft: neu kaufen.
Genau in dieser Reihenfolge.

Das Nürnberger Konsumforschungsunternehmen GfK ermittelt, dass 40 Prozent der Deutschen das Bedürfnis haben, bewusster und nachhaltiger einzukaufen. Das gilt interessanterweise quer durch alle befragten Zielgruppen von Jugendlichen bis zu Rentnern. Doch leider liegen zwischen Anspruch und Wirklichkeit Welten. Wissenschaftliche Studien belegen aktuell eine Diskrepanz von eins zu zehn. Das bedeutet, die Menschen verhalten sich zehnmal weniger nachhaltig als sie es eigentlich von sich erwarten. Wieso?

Als Kunde kann jede Bürgerin und jeder Bürger über die eigene Kaufentscheidung direkt Einfluss nehmen auf die Art und Qualität der Angebote im Einzelhandel, in Autohäusern, Reisebüros und Restaurants zum Beispiel. Mit dem privaten Konsumverhalten können wir einen viel größeren Einfluss auf den Schutz von Umwelt und Klima nehmen als uns bewusst ist.

In welchen Lebensbereichen bewirkt ein geändertes und klimafreundliches Konsumverhalten am meisten? Wo werden die höchsten CO2-Emissionen verursacht? Wo liegen die größten Potenziale im Kampf für den Umwelt- und Klimaschutz?

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