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TF (TeamFrankfurt): Hallo, Frau Gerhardt. Herzlichen Dank, dass Sie sich Zeit für unser Gespräch genommen haben. Gerade jetzt im Frühjahr wird überall gebaut und saniert, da haben Sie in der Energieberatung sicher viel zu tun. Welche Funktion haben Sie hier im Energiereferat und sind Sie echte Frankfurterin?

RG (Karin Gerhardt): Ich bin zwar keine Frankfurterin, aber es ist enorm spannend für mich, die energetische Sanierung für eine Großstadt wie Frankfurt voranzubringen und Qualitätskriterien zu entwickeln. Da ich Architektin und Energieberaterin bin, bringe ich den Blick für die Architektur und den baulichen Wärmeschutz mit. Ich bin Sachgebietsleiterin für Gebäude und Haustechnik und mit projektverantwortlich für den Energiepunkt RheinMain e.V.

Im Bereich Wohnen, Heizen und Stromverbrauch liegt einer der wichtigsten Hebel, um den Klimaschutz heute aktiv im Privaten umzusetzen und gleichzeitig Energiekosten einzusparen. Nach dem CO2-Rechner des Umweltbundesamtes UBA ist der Bereich Wohnen, also Wärme und Strom um bis zu 20 bis 25 Prozent für unseren privaten CO2-Ausstoß und individuellen CO2-Fußabdruck verantwortlich.

TF: Wie hoch schätzen Sie den Anteil des privaten Energieverbrauchs am gesamten CO2-Ausstoß in Deutschland ein?

KG: Der gesamte CO2 Ausstoß beträgt 768 Mio Tonnen, davon entfallen 140 Mio Tonnen auf den Gebäudesektor - also Privathaushalte, GHD und die Industrie - das sind 18 Prozent. Nach Sektoren aufgeteilt beträgt der Energieverbrauch der Haushalte 26 Prozent, da ist der Strom bereits eingeschlossen.

TF: Welche Faktoren bestimmen, ob wir richtig heizen? Da geht es doch auch um die Quadratmeter, die wir bewohnen und die Raumhöhe. Oder ob man in einer Altbauwohnung, einem freistehenden Haus oder einem Passivhaus lebt zum Beispiel.

KG: Der Heizenergieverbrauch hat vorrangig mit dem Alter, der Kompaktheit und dem Sanierungsstand des Gebäudes zu tun. Ein unsanierter Altbau verbraucht zehnmal mehr Energie als ein Passivhaus. Die Raumhöhe hat häufig einen Einfluss auf den Mehrverbrauch, wenn Räume bis unter das unsanierte Dach offen gestaltet sind, weniger bei typischen Altbauhöhen, die an eine beheizte Wohnung angrenzen.

TF: Was können Mieter*innen tun, deren Wohnungen oder Häusern im energetischen Bereich wirklich schlecht ausgestattet sind?

KG: Leider oftmals nicht viel. Die meisten wirkungsvollen Maßnahmen müssen vom Eigentümer erfolgen. Kleinere Maßnahmen, die Mieter tun können, sind zum Beispiel Rollläden dämmen, Heizung entlüften, Fensterdichtungen erneuern, Bodendichtungen an Außentüren anbringen und die Raumtemperatur nicht höher als 20°C einstellen. Weitere wichtige Maßnahmen wären, keine Möbel vor die Heizkörper zu stellen und statt Dauerkipplüftung öfter mal kurz Stoßzulüften.

 

 

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Die energetische Sanierung umfasst verschiedene Aspekte. Der wichtigste ist die Dämmung von Fassade, Dach und Keller. Sie trägt maßgeblich zu einer möglichst energiesparenden Gebäudehülle bei. Im Rahmen einer solchen Dämmung ist es oft ratsam, gleichzeitig den Austausch alter Fenster und Türen zu überprüfen. Auch die Optimierung der Heizungs- und Warmwasserbereitung ist eine sinnvolle Investition, die sich über die erzielte Kosteneinsparung schnell amortisiert.

TF: Wie viele Hausbesitzer*innen und Eigentümer*innen wissen nach Ihrer Erfahrung überhaupt, dass ihr Haus zu viel Heizenergie verbraucht und eine energetische Sanierung benötigt?

KG: Das erkennen Hausbesitzer*innen und Eigentümer*innen am schnellsten mit einem Blick in die Heizkostenabrechnung oder den Brennstoffeinkauf. Die beheizte Wohnfläche wird durch die eingekauften Kilowatt geteilt, damit wird grob der Kennwert kWh/m2 ermittelt. Liegt dieser über 90-100 kWh/m² pro Jahr ist der Verbrauch zu hoch und eine energetische Sanierung ratsam. Ebenso, wenn Bauteile wie kaputte Fenster sowieso ausgetauscht werden müssen oder eine Putzsanierung notwendig wird. Dann sollte die Fassade gleich mitgedämmt werden.

TF: In welchen Fällen ist eine Wärmedämmung heute bereits gesetzlich vorgeschrieben? Das wissen einige Hausbesitzer vielleicht gar nicht.

KG: Wenn der Mindestwärmeschutz nach DIN 4108-2 nicht genügt, dann darf bei mehr als drei Wohneinheiten die oberste Geschoßdecke einen Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) von 0,24 W/m²k nicht überschreiten. Ist das Dach dagegen bereits gedämmt, entfällt diese Pflicht. Werden bei Außenbauteilen wie Dach und Fassade mehr als 10 Prozent erneuert, ersetzt oder erstmalig eingebaut, müssen die Flächen den geforderten Wärmedurchgangskoeffizienten gemäß Gebäudeenergiegesetz (GEG) erfüllen.

TF: Welche Dämmstoffe kommen bei der Fassadendämmung zum Einsatz? Da hat sich in den letzten Jahren bestimmt einiges getan.

KG: Die häufigsten verwendeten Fassadenplatten bestehen aus Mineralwolle, Steinwolle und Polystyrol. Im Holzbau werden auch gerne Zellulose, Hanf und Holzfaserdämmplatten verwendet. Neuere Dämmstoffe wie Epoxidharzplatten, Vakuumisolationspaneelen und Aerogel werden eher für kleine Flächen verwendet, da sie sehr teuer sind. Derzeit wird an einem ökologischen Dämmstoff aus Rapsschalen und biobasierten Epoxidharz geforscht, das ist ein spannendes Projekt.

TF: Wie dick muss eine wirkungsvolle Wärmedämmung heute sein?

KG: Bei einer energetischen Sanierung sollte die Dämmplatte möglichst 16 bis 20 cm stark sein, im Neubau 24 bis 30 cm.

TF: Wie hilfreich ist die Digitalisierung durch Smart Home, wenn es um die CO2-Bilanz einer Wohnung oder eines Hauses geht?

KG: Ganz klar, Smart Home spart Energie. Wie hoch diese Einsparung ist, hat unter anderem mit der Gebäudegröße, dem eigenen Nutzerverhalten und den Smart Home-Geräten zu tun, die eingebaut wurden. Die Steuerung der Heizung bringt deutlich mehr Energieeinsparung als die zentrale Steuerung elektrischer Geräte. Bei der Anschaffung von Smart Home-Geräten ist deshalb auf einen geringen Eigenverbrauch zu achten.

TF: Fachleute gehen davon aus, dass Heizungsanlagen in Mehrfamilienhäusern im Schnitt 80
Prozent zu hoch eingestellt sind.

KG: Das ist leider richtig, sehr viele Heizungsanlagen sind nicht richtig eingestellt. Ganz wichtig ist es, die Heizung dem individuellen Bedarf anzupassen. Eine Optimierung der Heizungsanlage kann sehr gut mit digitalen Komponenten unterstützt werden. Sogenannte selbstlernende Regelungen stellen automatisch fest, wann die richtige Temperatur benötigt wird und wie hoch diese sein muss. Ein erfahrenes Fachunternehmen kann nach der Gebäudeart, dem Sanierungszustand und den Bedürfnissen der Bewohner*innen die richtige Heizkurve einstellen.

TF: Die richtige energetische Sanierung ist zunächst einmal Sache der Wohnungs- und Hausbesitzer/*innen, WEGs oder Vermietern/*innen. Wie können Mieter*innen durch cleveres und verantwortungsbewusstes Verhalten selbst CO2 und Kosten einsparen und dabei gleichzeitig den Klimaschutz aktiv unterstützen?

KG: Am wirkungsvollsten ist es, die Raumtemperatur um 1 bis 2 Grad zu verringern. Das spart 6 bis 12 Prozent an Heizenergie. Fenster und Haustüren abdichten und Rollladenkästen zu dämmen hilft, die Behaglichkeit zu verbessern, Zugerscheinung zu vermeiden und Heizenergie einzusparen. Bei Sonnenschein die Rollläden oder Jalousien nicht herunterlassen, damit sich die massiven Wände und Decken erwärmen können und in den Abendstunden die Heizung weniger aufgedreht werden muss.

TF: Was ist mit vorprogrammierbaren Thermostaten?

KG: Auch vorprogrammierbare Heizköperthermostate, die auf die Nutzer eingestellt sind, sparen Energie. Abends wird die Temperatur automatisch reduziert und morgens rechtzeitig - z. B. eine Stunde bevor man ins Bad geht - automatisch auf die gewünschte Temperatur hochgefahren.

 

 

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Hier sind konkrete Tipps, wie man als Mieter*in clever Energie einspart und kühl durch den nächsten Sommer und wohlig warm durch den Winter kommt:

Kühlen im Sommer:

  1. Früh lüften und Kühle reinlassen
  2. Teppiche in den Keller verbannen
  3. Tagsüber Fenster zu gegen Hitze
  4. Direkte Sonne vermeiden
  5. Den Ventilator tunen
  6. Wärmeflasche als Kühlakku
  7. AirCondition ohne Strom
  8. Schlafanzug On the Rocks
  9. Elektrische Geräte ausschalten
  10. Die richtige Luftfeuchtigkeit pro Raum

Heizen im Winter:

  1. Fenster und Türen abdichten
  2. Möbel umstellen, Heizkörper frei machen
  3. Smart Home erwärmt nicht nur Sparfüchse
  4. Kurz und ruppig: Stoßlüften
  5. Warmes Licht erwärmt
  6. Haustür gegen Kälte sichern
  7. Tags offen, nachts zu: Vorhänge
  8. Sechzig Minuten Vorsprung
  9. Große Heizkörperpflege
  10.  Rollladenkästen abdämmen


Hier alle Tipps im Detail

 

 

Fassaden

Wer sein Wohneigentum selbst nutzt und aktuell in klimafreundliche Heizungstechnik oder Wärmedämmung investiert, wird vom Staat belohnt. Entweder in Form eines Steuerbonus des Finanzamtes oder über die neue Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Die BEG soll nach und nach die bisherige Förderung durch KfW-Bank und Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) ersetzen.


Hier gibt es Geld für energetischen Wärmeschutz beim Neubau und für die Sanierung.

    1. Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM und BEG
    WG)

    2. Hessen macht´s 50-50 Sonderprogramm Eigenheim

    3. Frankfurter Programm zur Modernisierung des Wohnungsbestandes

    4. Fassadenbegrünung und Verschattung mit dem Klimabonus des Umweltamtes in Frankfurt

    5. Unterstützung bei der Sanierung von Wohnungseigentümergemeinschaften

    6. Kostenfreie Beratung zur energetischen Sanierung beim Energiepunkt FrankfurtRheinMain e. V.     

 

TF: Wie geht man beim Thema Förderung am sinnvollsten vor? In welcher Reihenfolge sollte man mit wem sprechen, wenn man eine Energetische Sanierung ins Auge fasst?

KG: Wichtig ist es, zuerst eine anbieterunabhängige Beratung aufzusuchen. Dies könnte der Energiepunkt Frankfurt RheinMain oder die Verbraucherzentrale Hessen sein. Hier erhält man eine kostenfreie Fachberatung. Um danach die Förderung zu beantragen, benötigt man einen anbieterunabhängigen Energieexperten*in, die findet man unter www. energie-effizienz-experten.de. Die Bundesförderung für Gebäude BEG hat derzeit die höchsten Förderoptionen seit langem. Es lohnt sich also besonders, im Moment zu sanieren.

TF: Sollte man zusätzlich noch eine*n freie*n Energieberater*in hinzuziehen? Zu welchem Zeitpunkt am besten?

KG: Aus meiner Erfahrung immer vor Angebotseinholung, auch wenn es sich nur um eine Maßnahme z. B. Fenstererneuerung handelt. Gerade zeitversetzte Maßnahmenumsetzungen erfordern zuvor ein Gesamtkonzept, damit möglichst nichts übersehen wird und bereits Vorkehrungen für weitere Maßnahmen getroffen werden können.

TF: Alles startet also mit einem Gesamtkonzept?

KG: Genau. Ideal ist es, wenn zuerst ein Energiekonzept in Form eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) verfasst wird. Dort wird vorausschauend auf alle Aspekte hingewiesen und man erhält zudem eine Vollkostenberechnung. Der iSFP wird mit 80 Prozent gefördert. Werden danach geförderte Maßnahmen umgesetzt, kommen zusätzlich zur Maßnahmenförderung nach dem BEG noch ein fünfprozentiger iSFP-Bonus dazu. (https://www.bafa.de/DE/Energie/Energieberatung/Energieberatung_Wohngebaeude/Berater/berater_node.html)

TF: Kann und sollte man sich die fachgerechte Ausführung von dem tätigen Handwerksbetrieb bestätigen lassen?

KG: Eigentümer von Bestandsgebäuden sind verpflichtet, bei Sanierungen das GEG einzuhalten. Danach muss eine solche Baumaßnahme durch ein*e als Nachweisberechtigte*r für Wärmeschutz bestätigt werden. Ist das Vorhaben genehmigungsfrei, bestätigt das jeweilige Fachunternehmen die Ausführung mit einer Unternehmererklärung.

 

 

Frankfurter neue Altstadt

Seit 2007 dürfen in Frankfurt am Main nach einem Stadtverordnetenbeschluss öffentliche Bauten nur noch im Passivhaus-Standard errichtet werden. Die erste Passivhaus-Grundschule Deutschlands steht auf dem Riedberg, einige Kitas und drei Frankfurter Feuerwachen sind inzwischen hinzugekommen. Das städtische Wohnungsbauunternehmen ABG hat in den vergangenen zehn Jahren 800 Wohnungen in energiesparender Bauweise errichtet, 800 weitere sind in Planung. Diese Entwicklung macht Frankfurt zur Passivhaus-Hauptstadt Deutschlands und einem weltweiten Pilotprojekt für den Klimaschutz.

TF: Wie lauten die aktuellen Zahlen der Passivhaus-Hauptstadt Frankfurt für 2020/2021? Wie viele Tonnen CO2 konnten seit dem Start bereits eingespart werden?

KG: Die aktuellsten Zahlen zur Reduzierung der CO2 Emissionen sind aus dem Jahr 2018. Am deutlichsten sank der CO2 Ausstoß bei den Haushalten. Trotz starkem Bevölkerungswachstum sanken die Emissionen seit dem Jahr 1990 um 27 Prozent bis Ende 2017. 2005 lag die pro Kopf-Emissionen der Frankfurter*innen noch bei 13,8 Tonnen CO2 und reduzierte sich bis zum Jahr 2017 auf 10,7 CO2 pro Kopf, obwohl im Verkehrssektor die Emissionen gestiegen sind. Das macht in Summe eine Einsparung von 23 Prozent seit 2005.

TF: Wo lagen die Schwerpunkte, um diese 23 Prozent zu erreichen?

KG: Die Reduktion erfolgte vor allem durch energiesparende Haushaltsgeräte, die Umstellung von Ölheizungen auf Erdgasheizungen und Fernwärme sowie dem Einsatz von Blockheizkraftwerken BHKW, der energetischen Sanierungen von Gebäuden, höheren Energiestandards im Neubau und dem geforderten Passivhausstandard.

TF: Kann eigentlich jedes Haus als Passivhaus gebaut werden?

KG: Ja, es gibt zahlreiche Beispiele von erfolgreich umgesetzten Passivhäusern, von Reihen- und Mehrfamilienhäusern über Büros und Schulen bis hin zu imposanten, modernen Hochhäusern, die das verdeutlichen. Wenn sich Bauherr und Planer auf das Passivhauskonzept einigen, sind ihrem Vorhaben kaum Grenzen gesetzt.

TF: Wo könnten solche Grenzen liegen?

KG: In innerstädtischen sehr ungünstig besonnenen Grundstücken zum Beispiel kann es trotz optimaler Planung des Gebäudes schwierig sein, den Passivhausstandard zu erreichen. Das Gebäude weist dann etwas höhere Wärmebedarfswerte als ein übliches Passivhaus aus, bleibt jedoch weiterhin durch Beachtung der Passivhauskriterien sehr sparsam und behaglich im Sommer und im Winter.

TF: Wie beurteilen Sie den Vorwurf, Passivhäuser sehen alle gleich aus: Enge Vorschriften, dicke Mauern, tiefliegende Fenster wie Schießscharten? Oder ist das längst Vergangenheit?

KG: Dieses Klischee kann man mit dem Verweis auf Frankfurts Neue Altstadt schnell zurückweisen, die vollständig mit Passivhauskriterien geplant und gebaut wurde. Dort wurden gestalterisch anspruchsvolle Rekonstruktionen und Neuinterpretationen der historischen Gebäude in Passivbauweise umgesetzt. Einige öffentliche Bauten der Stadt Frankfurt zeigen ebenfalls die enorme Bandbreite an Gestaltungsmöglichkeiten von Passivhäusern auf:  Naturstein-, Klinker- oder Holzbauten in moderner Formensprache sind mit einer guten Planung durchaus möglich.

TF: Vielen Dank für dieses Gespräch, Frau Gerhardt.

Fotoquellen: Karin Gerhardt: Energiereferat, Foto Salome Roessler; Altbaufassade Frankfurt: Julien Lanoy (Unsplash); Frankfurter Hauptwache: Raja Sen (Unsplash); Frankfurter Fassaden: Illia Colin, Daria Volkova, Adrian Cuj (alle Unplash); Neue Frankfurter Altstadt: Markus Spiske (Unsplash)

 Gefördert mit Mitteln des Landes Hessen
Gefödert mit Mitteln des Landes Hessen

 

| von Team Frankfurt