Klimareferat bewilligt den zweitausendsten Antrag auf Förderung einer Photovoltaikanlage / Unterlagen online einreichen

Der Klimabonus fördert Solaranlagen auf dem Dach von Privathäusern, Firmen oder Wohnungsbaugesellschaften. © HMLU

Ende Oktober 2025 hat das städtische Klimareferat den zweitausendsten. Antrag auf Förderung einer Photovoltaikanlage bewilligt. Das seit rund zwei Jahren laufende Programm „Klimabonus“ hat damit eine neue Rekordmarke erreicht. „Der zweitausendste Antrag ist ein starkes Signal: Frankfurts Bürger:innen treiben die Energiewende gemeinsam mit uns voran und sie sind bereit, Verantwortung zu übernehmen, wenn die Rahmenbedingungen stimmen“, sagt Klimadezernentin Tina Zapf-Rodríguez. „Der Ausbau der Solarenergie ist ein wichtiger Baustein, damit wir unsere Klimaziele erreichen. Der enorme Zuspruch beim Klimabonus zeigt, dass wir mit unserer Förderpolitik auf dem richtigen Weg sind.“


Maßnahmen in Höhe von 14 Millionen Euro bewilligt

Mit dem Programm unterstützt die Stadt Photovoltaik-Anlagen (PV), Stromspeicher und Ladeinfrastruktur für E-Autos sowie Klimaanpassungs-Vorhaben des „grün-blauen“ Sektors. Hierzu gehören die Dach- und Fassadenbegrünung, Entsiegelung sowie Regenwassernutzung. Keine Förderung gibt es mehr für Balkonkraftwerke. Hier waren die Zuschüsse aufgrund der starken Nachfrage bereits im Juni erschöpft.

Insgesamt sind seit dem Start des Klimabonus-Programmes im November 2023 rund 14 Millionen Euro bewilligt worden. Dabei entfielen 8,3 Millionen Euro auf Photovoltaik, 2,7 Millionen Euro auf Stromspeicher und 400.000 Euro auf Wallboxen für privat genutzte Fahrzeuge. Hof-, Dach- und Fassadenbegrünung unterstützte die Stadt seitdem mit 1,2 Millionen Euro, Wassermanagement mit 500.000 Euro. Spitzenreiter bei der Antragsstellung für PV-Anlagen ist der Stadtteil Kalbach-Riedberg, gefolgt von Bergen-Enkheim und Schwanheim. Bei Begrünungsmaßnahmen verzeichnet Praunheim die meisten Anträge.


Den Antrag stellt man online

„Die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt haben das Programm gut angenommen, was sicherlich auch an dem praktischen Online-Verfahren liegt“, sagt Hans-Georg Dannert, Leiter des Klimareferates. „Wer aktiv etwas für das Stadtklima tun möchte, den unterstützen wir mit diesem Programm und unserem Beratungsangebot.“ Wer eine PV-Anlage, eine energetische Sanierung oder „grün-blaue“ Maßnahmen plant, kann sich beim Klimareferat beraten lassen. Interessierte wenden sich zwecks Terminvereinbarung per E-Mail an [email protected].

Einen Bericht über praktische Erfahrungen mit dem Programm gibt es hier. Genauere Informationen und zum Online-Verfahren finden Interessierte auf frankfurt.de.