Klimavorsorge als Erfolgsfaktor: Stadt Frankfurt startet Veranstaltungsreihe für Unternehmen / Angebote von Kooperationspartnern

In der Veranstaltung im Oktober wird es um E-Mobilität gehen mit einer Übersicht zu Vorschriften, Fördermöglichkeiten und Wirtschaftlichkeit. © HMLU

Die Stadt Frankfurt am Main setzt ihr Engagement für eine nachhaltige und zukunftsfähige Wirtschaft fort:
Mit dem neuen Format „Zukunft sichern: Klimavorsorge als Erfolgsfaktor für Unternehmen“ erhalten Frankfurter Betriebe im Laufe des Jahres gezielte Unterstützung, um Maßnahmen in den Bereichen Energie- und Ressourceneffizienz, Klimaanpassung, Mobilität und verantwortungsvolles Wirtschaften umzusetzen. Ziel des Projektes unter Leitung des städtischen Klimareferates ist es, Unternehmen dabei zu unterstützen, Ressourcen effizienter zu nutzen, resilienter und wettbewerbsfähiger zu werden. Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit mit der Goethe-Universität Frankfurt, der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main, der IHK Frankfurt am Main und dem RKW Hessen durchgeführt.


Gastgebendes Unternehmen stellt Maßnahmen aus der Praxis vor

Nach dem Projektstart 2025 geht es in diesem Jahr in eine zweite Runde: In Frankfurter Gewerbegebieten stellen die Kooperationspartner ihre Angebote für Unternehmen mit geschärftem Fokus vor. Alle drei Veranstaltungen gliedern sich in drei Teile: Im ersten Teil stellt das jeweils gastgebende Unternehmen bereits umgesetzte Maßnahmen aus der Praxis vor, im zweiten folgt ein Fachvortrag mit wechselndem Fokus und danach besteht für alle Teilnehmer:innen die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch.

In der ersten Veranstaltung am Dienstag, 21. April, geht es um „Heimatschutz und Gesamtverteidigung –
Herausforderungen für die hessische Wirtschaft“. Dort beschreibt Alexander Bernstorff vom Landeskommando Hessen der Bundeswehr hybride Bedrohungen und zeigt, worauf sich Unternehmen vorbereiten sollten. Gastgeberin ist die Provadis Hochschule.

In der zweiten Veranstaltung am Dienstag, 2. Juni in der Stadtbahnzentralwerkstatt der Verkehrsgesellschaft Frankfurt gibt Claus Roland Mayer, Kooperationsmanager Systemhaus-Energie, vor dem Hintergrund der zum 1. Juni in Kraft tretenden neuen Regelung zum Energy Sharing einen Überblick über die gesetzlichen Rahmenbedingungen. Er beschreibt, welche Möglichkeiten sich für Unternehmen eröffnen, Energiekosten und energetische Souveränität durch unternehmensgreifende Kooperationen zu optimieren.

Am Dienstag, 27. Oktober präsentiert Matthias Burkhard von der LandesEnergieAgentur Hessen (LEA) im Siemens Schaltanlagenwerk einen Überblick über Elektromobilität in Unternehmen – von geltenden Regularien über den Infrastrukturausbau und Fördermöglichkeiten bis hin zu Produktlandschaft und Wirtschaftlichkeit. Der Referent stellt zudem die Angebote der Geschäftsstelle Elektromobilität der LEA vor und erläutert, welche Schritte Unternehmen gehen können, um auf Elektromobilität umzusteigen.


Gelegenheit für Austausch und Beratung

In allen drei Veranstaltungen besteht im letzten Teil die Gelegenheit zu bilateralem Austausch und Beratung direkt mit den Kooperationspartnern und anderen teilnehmenden Unternehmen. Dabei berät das Klimareferat zum kommunalen Förderprogramm „Klimabonus“, mit dem die Stadt Solar- und Begrünungsprojekte bezuschusst. Die Handwerkskammer stellt ihre Angebote „Check Nachhaltigkeit360°“ und „Umweltberatung“ auf jeder Veranstaltung vor. Die Industrie- und Handelskammer stellt das eigene „Energieeffizienz- und Klimaschutz-Coaching“, die „EnergieScouts“ und die „Umweltberatung“ vor, während die Hessen Trade & Invest sich mit ihrem Beratungsangebot zu Energie- und Ressourceneffizienz an interessierte Unternehmen richtet. Nachhaltiges Wirtschaften und produktionsintegrierter Umweltschutz lauten die Schwerpunkte der Beratungsgesellschaft RKW Hessen.

Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen, betont: „Klimavorsorge ist ein zentraler Baustein für die Zukunftsfähigkeit unserer Unternehmen. Mit diesen Informations- und Netzwerkveranstaltungen stärken wir die Widerstandsfähigkeit der Frankfurter Wirtschaft und setzen gleichzeitig neue Impulse für Innovation und Nachhaltigkeit. Wir freuen uns, die Frankfurter Unternehmen bei diesem Weg aktiv zu unterstützen.“

Guido Friebel, Dekan des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt, ergänzt: „Die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis ist entscheidend, um Unternehmen auf ihrem Weg zur Klimaneutralität zu begleiten. Unsere Expertise hilft, passgenaue Maßnahmen zu entwickeln und die Transformation hin zu mehr Nachhaltigkeit zu gestalten.“

Die Veranstaltungen richten sich an Unternehmen aller Branchen und Größen. Interessierte können sich ab
sofort anmelden. Anmeldeschluss ist 14 Tage vor der jeweiligen Veranstaltung. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldungen und Fragen werden an Claus Lauth vom Klimareferat gerichtet unter Telefon (069) 212-75383 oder E-Mail: [email protected]

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